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Rad als U4 Schienenersatzverkehr Alternative

Liebe SPÖ, Grüne, Fahrrad Wien, Radlobby. Wir müssen über Radverkehr im Sommer 2019 reden. Die U4 wird zw. Längenfeldgasse und Karlsplatz eingestellt. Natürlich gibt es einen Schienenersatzverkehr (SEV), aber was ist mit Radverkehr als Ergänzung?
Größere zusätzliche Kapazitäten kann nur der Radverkehr aufnehmen. Das hat ja bei der U4 Sperre zw. Hietzing und Hütteldorf sehr gut geklappt mit zusätzlichen Radabstellanlagen und Werbung.
Disclaimer: Einschätzung der Attraktivität / Befahrbarkeit von Straßenabschnitten sind sehr subjektiv und dies hier ist meine private Meinung. Bitte postet eigene Einschätzungen.
Zwischen Längenfeldgasse und Karlsplatz gibt es drei mögliche Radrouten: der Wientalradweg, die Mollardgasse oder die Margartenstraße. Alle nicht optimal:
– Wientalradweg: Hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt, allerdings fehlt Anbindung ans Zentrum (Linke Wienzeile, beim Naschmarkt). Außerdem während der Bauarbeiten möglicherweise bei der Pilgramgasse (wegen Bau des Linienkreuzes U2/U4) unterbrochen.
– Mollardgasse: Eine gute Alternative zum Wientalradweg, allerdings fehlt genauso die Anbindung ans Zentrum (Linke Wienzeile, beim Naschmarkt). Interessant wäre die Gürtelquerung zur Ullmannstraße (geplant, siehe Hauptradverkehrsnetz?).
– Margaretenstraße: Wäre eine gute Radroute, leider teilweise Einbahn (zw. Margartenplatz und Gürtel nur stadtauswärts). Allerdings viel Mischverkehr. Weiterführung via Arndtgasse bis Meidling Hauptstraße.
Ad Linke Wienzeile: Derzeit Umleitung via Gumpendorfer Straße zum Zentrum: Sehr unattraktiv, weil dichter Autoverkehr. Alternative Kettenbrückengasse – Margartenstraße: Umweg, teilweise Radstreifen neben parkenden Autos.
Noch sind >1 Jahr Zeit. Zeit den Wientalradweg fertig zu bauen und die Margartenstraße zu öffnen. Dann hätte Wien leistungsfähige Alternativen zur U4. Und möglicherweise nachhaltige Mobilitätsänderungen.
Noch eine Idee: Zusätzliche Citybikestationen beim Karlsplatz und bei der Längenfeldgasse, damit die Citybikes als zusätzlicher SEV dienen können. [...]  weiterlesen

Mail an Grüne Penzing: Cumberlandstraße

Heute bin ich wieder mal durch die Cumberlandstraße (konkret zw. Einwanggasse und Beckmanngasse) spaziert – was ich sehr depremierend fand. Das könnte nämlich so ein schönes, lebenswertes Strasserl sein. Viele alte Häuser aber auch moderner Wohnbau. Kirche, Bahnhof, Kindergarten – nicht wahnsinnig viel Infrastruktur, aber zumindest ein bisschen. Und da entsteht ja vielleicht was mit dem umgebauten Siemensgelände? Geringer KFZ-Verkehr. [...]  weiterlesen

Konfliktstelle Radweg Operngasse am Karlsplatz

Noch ein Radkummerkastenbeitrag:

Prinzipiell finde ich es sehr gut, dass versucht wurde die Situation des Radwegs Operngasse am Karlsplatz zu verbessern. Leider muss man sagen, dass sich die Situation deutlich verschlechtert hat. Die Menge an Abbiegern von Operngasse -> Karlsplatz hat sich kaum verringert (obwohl dort ja jetzt das Abbiegeverbot herrscht), allerdings sind die Autofahrenden mehr gestresst (z.T. weil sie merken, dass sie gar nicht abbiegen dürfen, sich aber nicht zu helfen wissen; außerdem werden sie von den Geradeausfahrenden gestresst, weil sich diese behindert fühlen). Es scheinen viele Autofahrende einfach noch nicht bemerkt haben, dass sie jetzt anders fahren müssen. [...]  weiterlesen

Radkummerkasten: Kreuzung Hütteldorfer Straße – Schanzstraße – Schmutzergasse

Im April 2016 hat die Radlobby Bezirksgruppe Wien15 eine Befahrung der Radroute Schönbrunn – Schmelz durchgeführt, dabei fanden wir bei der Kreuzung Schmutzergasse – Schanzstraße – Hütteldorfer Straße einige Probleme und hoffen, dass diese behebbar sind. Wir hatten auch Ideen für eine alternative Planung, die mit wenigen Maßnahmen umzusetzen ist und die Befahrbarkeit deutlich erhöhen kann. [...]  weiterlesen

Verkehrsberuhigung Goldschlagstraße

Ich wurde auf eine geplante Verkehrsberuhigung in der Goldschlagstraße aufmerksam gemacht. Hier meine Anregungen die ich dazu geschickt hab:

S.g. Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus! Großteils mit Begeisterung hab ich die Präsentation zur geplanten Verkehrsberuhigung Goldschlagstraße gelesen! Ich hab früher in diesem Gebiet gewohnt und komme noch immer regelmäßig vorbei, insofern hab ich spezielles Interesse an diesem Gebiet. Leider hab ich von den Informationsveranstaltungen nichts mitbekommen, sonst wäre ich bei Möglichkeit hingekommen. Ich denke, wenn es hier gelingt ein neues lebenswertes Viertel zu schaffen, könnte dies ein Best Practice Beispiel werden wie Verkehrsberuhigung in Wien zukünftig aussehen kann. Ein paar Anregungen hätte ich dennoch: * Sie wollen den Durchgangsverkehr ja auf die Hauptstraßen bündeln - das finde ich sehr wichtig. Ich verstehe aber nicht, warum dann 3 von 4 Ost-West Straßen zwischen Stadthalle und Westbahnhof Durchgangsstraßen sein müssen. Würde es nicht reichen, wenn der Verkehr nur auf Felberstraße und Hütteldorfer Straße gebündelt würde? Die Straßenbahnlinien 9 und 49 würden es danken, wenn sie zukünftig unabhängig vim MIV Durchgangsverkehr verkehren könnten. Erst letztens mussten beide wegen eines Verkehrsunfalls in der Märzstraße eingestellt werden. * Eigentlich würde es Sinn machen gleich das ganze Gebiet innerhalb eines "Durchgangsverkehrs-Cluster" zu verkehrsberuhigen, also das Gebiet: Gürtel - Schweglerstraße bzw. Felberstraße - Hütteldorfer Straße. Zumindest die Ausweitung zur Hütteldorfer Straße würde wirklich Sinn machen, da Sie dieses Gebiet verkehrlich sehr verbunden ist, was man auch daran sieht, dass es für die Einbahnlösungen mitgedacht werden muss. * Die Oberflächenneugestaltung wie auf Seite 35 finde ich sehr attraktiv, mir fehlen allerdings Radabstellplätze und Sitzgelegenheiten. Ich finde, es sollte mindestens so viele Radabstellplätze wie PKW-Parkplätze geben, und bei jedem zweiten Baum ein Bankerl. In gespannter Erwartung, wie das Ergebnis aussehen wird ...  [...]  weiterlesen